Die winterfeste Gartenhütte

Sie steht in großen und kleinen Gärten im ganzen Land. Die Gartenhütte, entweder mit viel Liebe selbst gebaut oder gekauft in einem Baumarkt. Mal dienen Sie zur Aufbewahrung von Gartengeräten und Werkzeug, manchmal sind sie auch mit Möbeln ausgestattet und dienen als Ruheraum. Meist sind Gartenhütten aus Holz gefertigt, nicht isoliert und daher auch nur bedingt für die winterliche Einlagerung von Gartengeräten geeignet.

Sympathisches Gartenhütte

Doch gerade niedrige Temperaturen, oder gar Minusgrade, setzen Gartengeräten unterschiedlich zu. So wird zum Beispiel die Lebensdauer von Lithium-Ionen Akkus, in Heckenscheren oder Rasentrimmern, durch Lagerung bei tiefen Temperaturen deutlich verringert. Gartenschläuche und auch Benzinschläuche von Rasenmähern werden bei diesen Temperaturen spröde. Eine gute Isolierung der Gartenhütte schützt nicht nur deine Geräte, sondern ermöglicht auch eine Nutzung im Winter, etwa beim geselligen Wintergrillen.

Dämmmaterial und Rigips Platten

Beplankung der Außenseite bei einer Gartenhütte

Die meisten Gartenhütten bestehen aus einer Holzkonstruktion, die an der Außenseite beplankt ist. Die Räume zwischen den tragenden Holzständern füllt man mit Dämmplatten oder natürlichen Dämmstoffen wie Mineralwolle von ISOVER. Um Kondensationsschäden zu vermeiden, müssen Dampfbremsen auf der warmen Seite des Raumes angeordnet werden. Anschließend werden die Rigips Platten an der Holzkonstruktion verschraubt. Bei zu großen Abständen zwischen den Holzständern sind zusätzlich Latten dazwischen einzuschrauben, um eine entsprechende Festigkeit der Konstruktion zu gewährleisten. An der Dachinnenseite verfährst du ebenso. Hier ist meist die Anbringung einer zusätzlichen Unterkonstruktion nötig, um Raum für das Dämmmaterial zu schaffen. Nach diesen Arbeiten können die Rigips Platten wie gewohnt verspachtelt werden.

Auch der Fußboden gehört gedämmt

Für die Dämmung des Fußbodens baust du einen Raster aus Holz. Zwischen die Latten bringst du dann die Dämmung ein (ebenfalls nicht die Dampfbremse vergessen). Im Anschluss werden darüber idealerweise vorbehandelte, imprägnierte Dielenbretter verlegt. Lagerst du in der Gartenhütte auch Farben, Lacke und ähnliche Dinge, die bei Kälte Schaden nehmen, kannst du einen elektrischen Frostwächter installieren und auf eine Temperatur von 5 Grad einstellen, damit schützt du Geräte und Materialien gleichermaßen.
Um möglichst lange Freude an deiner winterfesten Gartenhütte zu haben, darf die Hütte selbst nicht vergessen werden. Regelmäßige Pflege mit Holzschutzmitteln und Ausbessern von Schäden verlängern die Lebensdauer und deine Enkel können ebenfalls noch ein Spielhaus vorfinden.

1 Kommentar

  • PatrWink

    Wie ist das denn dann mit dem Holzschutz? Wie oft muss ich den dann erneuern? Am besten jedes Jahr? Oder öfter? Oder reicht weniger?
    Und welche Marken sind denn dann zu empfehlen? Adler, Murexin, Synthesa?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.