Oberflächen

Eine glatte, makellose Oberfläche – das steht nicht (nur) für den Traum von ewiger Jugend, sondern ist sowas wie DIE perfekte Visitenkarte für den Innenausbau.

Die perfekte Oberfläche als Grundvoraussetzung

Kaum etwas betont die Wertigkeit eines Objektes mehr als perfekt gestaltete Wände und Decken! Denn es ist nun mal so: Eine tipptopp Oberfläche ist die Grundvoraussetzung für die nachfolgende Beschichtung und die hat es heute oft in sich. Früher wurde als Beschichtung oft auf die berühmt berüchtigte Raufasertapete (die verzeiht großzügig Mängel im Untergrund) zurückgegriffen, oder einfach schnell mal mit dem Roller „geweiselt“. Heuztutage kann man aus einer breiten Pallette unterschiedlichster Beschichtungen wählen. Ob Epoxidharz, Latex, Vinyl, Lasur, metallischer Glanz oder die edle bis pompöse Seidenbeschichtung – die Wand zeigt sich oft spiegelglatt oder strukturiert. Aber immer von ihrer besten Seite!

Und diese beste Seite ist nur so gut, wie die (unsichtbare) Basis – der robuste, glatte und ebenmäßige Untergrund. Denn nur wenn sich nichts durchdrückt und auch das Wechselspiel von Licht mit den verwendeten Materialien harmoniert, ist auch der anspruchsvollste Kunde zufrieden.

Behandlung einer Oberfläche

Weil Qualität zählt

Beginnen wir mit dem Verfugen und Finishen von Gipsplatten. Hier braucht‘s ein wenig Geschicklichkeit und Übung, um die Platten mit Fugenfüller oder Spachtelmasse so übergangslos „auszuziehen“, dass später keine Plattenstöße mehr sichtbar sind. Wir unterscheiden 4 Ausführungsstufen: In der Stufe 1, auch Q1 genannt, werden die Fugen der Gipsplatten mit Bewehrungsstreifen bandagiert und dann gefüllt. Die Stufe 2 (Q2) entspricht der üblichen Oberflächenanforderung für Wände und Decken. Nach dem Füllen (Profi-Tipp: Die Fuge muss vollflächig gefüllt sein, sonst liegt sie hohl) wird fein nachgespachtelt, um einen möglichst stufenlosen Übergang zur Plattenoberfläche zu bekommen. Für Q1 und Q2 verwendest Du am besten unsere Fugenfüller: Super, VARIO oder Rifino Top. Alle bieten eine solide, hoch qualitative, vergütete Basis für Standardbeschichtungen!

Aber es geht noch mehr! Sobald es in Richtung fein strukturierter, auch sehr matter nachfolgender Beschichtung geht, sind wir bei Ausführungsstufe 3 (Q3) angelangt. Nach der Verarbeitung in Q2 wird fein und vollflächig nachverspachtelt. Geübte bekommen das ziemlich gut mit unseren oben genannten Fugenfüllern hin. Am besten geeignet ist aber unser „Star“, der RIGIPS Rifino Top, der als echter Allrounder neben Fugenfüllen auch alle Arten von Finish ermöglicht. Daneben ist auch unsere kunststoffvergütete Spachtelmasse Rimano Glet XL für Q3 ein sehr geeigneter „Kandidat“. Als gelegentlicher Heimwerker tust du dir wahrscheinlich mit dem geschmeidigen, sofort verarbeitbaren RIGIPS ProMix Mega am leichtesten, um die gewünschte Ausführung gut hinzukriegen.

Wenn wir vom High End der Spachtelkunst sprechen, dann begeben wir uns in der Ausführungsstufe 4 (Q4): hier wird die Oberfläche vollflächig mit einer mindestens 2 mm dicken Putzschichte überzogen. Damit ist die Wand bestens auf so anspruchsvolle Partner wie Metall-/ Vinyltapeten, Stuccolustro oder Lacktapeten vorbereitet. Hierfür braucht es auf alle Fälle den Profi und ab ca. 4 m² Fläche auch eine Spritzmaschine.

Vorbereitung ist alles

Auf jeden Fall ein Muss: Bevor du mit der Beschichtung beginnst, ist die Untergrundvorbereitung mit einer auf die Endbeschichtung abgestimmten Tiefengrundierung notwendig. Für stark saugende Untergründe sei der RIGIPS Rikombi Grund empfohlen. Stark saugend kann der Karton der Rigipsplatte genauso sein wie Ziegel, Porenbeton oder alter Putz als Untergrund. Übrigens gibt es auch bei den Putzen die Einteilung in vier Qualitätsstufen (Q1 – Q4), die dann wiederum relevant für die nachfolgende Beschichtung sind.

 

Dies würde aber für heute zu weit führen und aus diesem Grund, werden wir euch in Kürze einen Beitrag bereitstellen, in dem es um Sanierungen bzw. Ausbesserungsarbeiten geht. Wir freuen uns, wenn ihr wieder bei uns vorbeischaut.

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